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Globale Erwärmung. Klimawandel. Klimagerechtigkeit.
Was bedeutet das alles?

Wir leben in einer Welt, in der wir die Auswirkungen des Klimawandels real miterleben – von schmelzenden Eiskappen bis hin zu alles zerstörenden Waldbränden. Man kann es nicht mehr leugnen, dass es die von Menschen verursachte Kohlenstoffbelastung ist, die unseren zerbrechlichen Planeten zerstört. Die wissenschaftlichen Beweise sind erbracht. Globale Erwärmung ist eine Tatsache und hat bereits Auswirkungen auf die Menschen in der ganzen Welt. Die Frage ist nun: „Was sollen wir dagegen tun?“

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Die Auswirkungen auf unseren Planeten und seine Bewohner

Von Jahr zu Jahr sehen wir die sich verändernden Niederschlagsmuster, einschließlich intensiver Regenfälle auf der ganzen Welt, die dramatischen Veränderungen in der Arktis, die Veränderungen in den landwirtschaftlichen Wachstumsperioden und den Anstieg des Meeresspiegels sowie die Versauerung der Ozeane. Einige dieser Veränderungen unseres Klimas werden dramatische ökologische und soziale Folgen haben. Die grausame Ironie des Klimawandels ist, dass die Menschen in den Entwicklungsländern, die es sich am wenigsten leisten können, sich dem Klimawandel anzupassen, den höchsten Preis für 200 Jahre Industrialisierung und Umweltverschmutzung bezahlen werden. Es ist wirklich eine Frage der Klimagerechtigkeit.

 

Lösungen

Es ist wichtiger denn je, dass wir endlich Maßnahmen ergreifen, um die globalen Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren. Und das soll in einer Weise geschehen, die die Belastungen und Risiken des Klimawandels unter den Völkern der Welt gleichberechtigt aufteilt. In letzter Instanz müssen wir die Verbindung zwischen Wirtschaftswachstum sowie ökonomischer Weiterentwicklung und Rohstoffgewinnung sowie Raubbau auflösen.

Es gibt keine schnelle Lösung, um den Klimawandel aufzuhalten, aber wir wissen, was zu tun ist. Wir müssen:

  • uns schnellstmöglich von fossilen Brennstoffen verabschieden
  • den Ausbau erneuerbarer Energiequellen engagiert vorantreiben
  • CO2 Emissionen besteuern
  • Entwicklungsländern beim Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen

So engagiert sich Ben & Jerry’s

Ben & Jerry’s kämpft seit Jahren für mehr Klimagerechtigkeit und wir versuchen ständig Wege zu finden, die Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu verringern. 2002 haben wir ein Klimakompensations-Programm für unsere Vermonter Produktionsstätten etabliert. 2007 haben wir unsere erste Lobby-Kampagne gegen globale Erwärmung in Zusammenarbeit mit der Dave Matthews Band gestartet. Wir haben schon früh und immer wieder in die Effizienz unserer Produktionsstätten, Lieferketten und Scoop Shops investiert, um die Energieeffizienz zu erhöhen und unseren CO2-Fußabdruck zu verringern. Seit 2007 gleicht Ben & Jerry's unvermeidbare Emissionen durch Klimazertifikate aus („Gold Standard Verified Emission Reduction Certificates“).

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Fast alle Unternehmen verursachen betriebsbedingt Treibhausgasemissionen – so auch Ben & Jerry’s. Unsere Hauptzutaten kommen aus der Landwirtschaft, wir benutzen Milchprodukte, brauchen Energie für unsere Produktion, transportieren unsere fertigen Produkte mit Lastkraftwagen und haben Gefriergeräte, die unser Eis kühlen. Wir kennen unseren CO2-Fußabdruck und wir arbeiten hart an unseren Produktionsprozessen, um ihn zu reduzieren.

Wir arbeiten mit unseren Landwirten zusammen, um die Methanemissionen der Bauernhöfe zu reduzieren, wir suchen ständig nach den grünsten Gefrierschränken und wir haben den sogenannten Chunkinator an unsere Eisherstellung in Holland angebaut, der uns aus unseren Abfällen mit Energie versorgt. Was wir getan haben, ist bei Weitem nicht genug. Wir müssen noch viel mehr tun. Wir berichten jedes Jahr in unserem Sozial- und Umweltprüfungsbericht (SEAR) über unsere Fortschritte. Lies mehr über die nächsten Schritte, die wir unternehmen, um unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Treten Sie der Klima-Bewegung!

Über 3,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt unterzeichneten die Avaaz-Petition und forderten damit führende Politiker beim Klimagipfel der Vereinten Nationen (COP 21) zur Bekämpfung des Klimawandels auf. In Folge wurde der bahnbrechende Pariser Klimavertrag von 196 Ländern unterzeichnet, um den globalen Temperaturanstieg unter 1,5 Grad Celsius zu halten.

Doch jetzt fängt die eigentliche Arbeit erst an. Wir müssen weiterhin Druck auf die weltweit führenden Politiker ausüben, sodass weitere Schritte in Richtung 100 % saubere Energie unternommen und die anspruchsvollen Ziele erreicht werden können, die uns in eine grünere, sauberere Zukunft führen. Setze auch du ein Zeichen für den Klimawandel und unterzeichne die Petition noch heute, genau wie Millionen anderer engagierter Menschen!

 

Unterschreibe die Petition! Sei dabei!

  Petition
  

Du hast Fragen? Hier erfährst du mehr!

  • Wie steht Ben & Jerry's zum Klimawandel?

    Es ist Wirklichkeit. Es passiert jetzt. Es geht nicht nur um Eisbären und Eisschollen, es geht auch um Menschen. Und es ist damit eine Frage der ökonomischen und sozialen Gerechtigkeit.

    Wir waren uns schon immer unserer Verantwortung bewusst, die negativen Auswirkungen unserer Arbeit auf die Umwelt zu minimieren. Wir haben in unseren Produktionsstätten in Energieeffizienz und Abfallreduzierung investiert, haben in unseren europäischen Produktionen Biogasanlagen installiert, die Abfälle in saubere Energie umwandeln, und benutzen nur FSC-(Forest-Stewardship-Council-)Papier für unsere Verpackungen.

  • Warum interessiert sich Ben & Jerry’s für den Klimawandel?

    Als Lebensmittelunternehmen sind viele unserer Zulieferer – einschließlich unserer Fairtrade-Lieferanten im globalen Süden – von der Erderwärmung bedroht. Und weil der Klimawandel eine Gefahr für die Menschen in unserer Versorgungskette darstellt, ist er auch ein Risiko für unser Geschäft.

  • Was meint ihr mit Klimagerechtigkeit?

    Für uns ist das Thema Klimawandel nicht nur ein Umweltproblem. Es ist eine ernsthafte Bedrohung für die ärmsten Menschen auf dem Planeten. Dieses Problem ist weitgehend von reichen, entwickelten Ländern des globalen Nordens verursacht worden, während die am wenigsten entwickelten Länder des globalen Südens am meisten gefährdet sind, aber dabei die wenigsten Ressourcen besitzen, um sich an eine sich schnell erwärmende Welt anzupassen. Es ist eine Frage der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit unserer moralischen Verantwortung nachzukommen.

  • Was habt ihr in der Vergangenheit in Sachen Klimawandel unternommen?

    Wir sind hier schon eine Weile dran. Wir haben 2007 zusammen mit der Dave Matthews Band unsere erste Lobby-Kampagne gegen globale Erwärmung gestartet. Wir beschäftigen uns schon lange mit der Verringerung der Umweltauswirkungen, die unser Geschäft verursacht. Wir haben früh und immer wieder in die Effizienz unserer Fertigungsanlagen investiert, um die Energieeffizienz zu erhöhen und den Abfall zu reduzieren. Wir haben vor Kurzem eine Biogasanlage in unserem Werk in den Niederlanden eingeweiht, die Abfälle aus dem Fertigungsprozess in kühle, saubere Energie verwandelt. Hier findest du eine vollständige Liste von dem, was wir sonst noch unternommen haben:

    • 2002 – Beginn der Klimakompensation mit NativeEnergy für unsere Vermonter Produktionsanlagen
    • 2004 – Ökobilanzanalyse in den USA abgeschlossen
    • 2007 – EU beginnt mit Klimakompensations-Programmen
    • 2007 – „One Sweet Whirled Advocacy“-Kampagne
    • 2008 – CO2-Inventur in den USA abgeschlossen
    • 2008 – Partner von Greenpeace, um EPA-Zulassung für Fluorkohlenwasserstoff(FKW)-freies Kühlinventar zu bekommen
    • 2014 – Ökobilanzanalyse in den USA abgeschlossen
    • 2014 – Biogasanlage in der Produktionsstätte in den Niederlanden installiert
    • 2015 – Ökobilanzanalyse in der EU abgeschlossen

     

  • Was ist der Grund für eure Aktivismus-Kampagne?

    Wir wissen, dass freiwillige Maßnahmen nicht die großen Veränderungen vollbringen können, die erforderlich sind, um die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Wir brauchen Regierungen auf der ganzen Welt, die eine Politik unterstützen, die schrittweise aus den fossilen Brennstoffen aussteigt und erneuerbare Energien fördert. Nur eine breit angelegte soziale Bewegung kann anhaltenden Druck auf die führenden Politiker der Welt aufbauen. Aus diesem Grund sind wir verpflichtet, die international wachsende Klimaschutz-Bewegung zu unterstützen. Gemeinsam können wir den politischen Führern aller Welt zeigen, dass die Zeit zum Handeln gekommen ist. 

  • Wie baut ihr die Bewegung auf?

    Wir ermutigen unsere Fans, Kunden und Bürger, ein Teil der globalen Klimaschutz-Bewegung zu werden. Um den katastrophalen Klimawandel zu vermeiden, benötigen wir eine breite und vielfältige Bürgerbewegung, die bereit ist, direkte Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Planeten zu schützen. Wir ermutigen unsere Fans, Avaaz beizutreten – das ist eine von vielen Gruppen, aus denen sich die globale Bewegung zusammenschließt.

    Avaaz wird unsere Fans weiter ermutigen, wirkungsvolle Aktionen zum richtigen Zeitpunkt zu starten. Wir wollen unseren Fans eine einfache Möglichkeit bieten, Maßnahmen zu einem Thema zu ergreifen, von dem wir wissen, dass es von Bedeutung für sie ist.

  • Warum gerade 2015?

    2015 ist ein großes Jahr. Die Staats- und Regierungschefs haben sich vor 4 Jahren beim Welklimagipfel in Südafrika eine Frist gesetzt, um ein internationales Abkommen mit allen Nationen abzuschließen. Diese Frist läuft mit dem Weltklimagipfel Ende 2015 in Paris aus. Es geht darum, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, um die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Um es deutlich zu sagen: Entweder wird man 2015 der Welt ein stabiles Klima bescheren oder uns erwartet eine ungewisse Zukunft mit einem unberechenbaren Klimawandel. Wir finden, dass Ersteres viel besser klingt.

  • Hat euer Unternehmen einen großen CO2-Fußabdruck?

    Ja, den haben wir. Unsere Klimabilanz pro Pint ist etwa 1 Kilogramm oder etwa 136.000 Tonnen Treibhausgase pro Jahr. Schau dir hier unsere Ökobilanz an.

  • Habt ihr das Ziel, eure Treibhausgasemissionen (THG) zu reduzieren?

    Ja, Ben & Jerry’s ist zur Verringerung ihrer gesamten THG-Bilanz verpflichtet. Wir glauben, Unternehmen sollten ehrgeizige Ziele haben, die sich in der Wissenschaft gründen. Ben & Jerry’s ist verpflichtet, das Wachstum unseres Geschäfts von dem Wachstum unserer Treibhausgasemissionen zu entkoppeln. Wir haben uns bis 2050 zu einer 80% igen Reduktion unserer gesamten Emissionen verpflichtet, ungeachtet des ehrgeizigen Plans, unser Geschäft auszubauen. Bis 2020 haben wir uns verpflichtet, die Emissionsintensität pro Produktionseinheit um 15% zu senken

  • Wie wollt ihr eure THG-Ziele erreichen?

    Mehr als die Hälfte der Kohlendioxidemissionen unseres Unternehmens stammen aus der Produktion unserer Zutaten, vor allem der Milch. 42 % unserer Gesamtbilanzemissionen sind Bauernhofemissionen. Um also mit der Reduktion unserer Bilanz echte Fortschritte machen zu können, müssen wir mit unseren Farmerfamilien zusammenarbeiten, ein besseres Düngemanagement und bessere Anbaumethoden entwickeln, die Verdauungsabgase der Herden verringern, die Bodengesundheit fördern und den CO2-Ausstoß vermindern. Darüber hinaus werden wir weiterhin die Effizienz unserer Produktionsstätten, unserer Logistiknetzwerke und unserer Kühllieferanten ausbauen.

  • Ist das Verschiffen von Eiscreme aus Vermont in Länder wie Australien und Brasilien nicht furchtbar THG-intensiv?

    Auf Outbound-Transport entfallen rund 15 % unseres geschäftlichen Fußabdrucks, also macht die Logistik natürlich einen beträchtlichen Teil unserer Bilanz aus. Allerdings versenden wir das Eis international mit dem Schiff übers Meer, und das ist der effizienteste Weg, um Waren zu bewegen. Laut World Shipping Council ist 1 Tonne Güter, die aus dem Hafen von Melbourne in Australien zum Hafen von Long Beach in Kalifornien verschifft wird – das ist eine Strecke von 12.770 km (7.935 Meilen) –, weniger CO2-intensiv als der LKW-Transport der gleichen Fracht in den USA von Dallas nach Long Beach (2.307 km (1.442 Meilen)). Quelle

    Damit wir unseren zurzeit 15 % betragenden Fußabdruck bedeutend reduzieren, müssen wir mehr Effizienz in die LKW-Flotten bringen, die unsere Produkte im Inland bewegen.

  • What about all those cows?

    Yep, we’re a dairy company and we’re proud of our relationship with the family farmers that supply all of our milk and cream. pe. We manufa partnve a dedicated poinfor about 15% of global emissions, we’ve got a lot of work to do to reduce on-farm emissions. educe’s why we’re updating our Caring Dairy program to develop a greenhouse gas model for our farms that will allow us to measure real reductions in the footprint of our farms.

  • You say you look after the environment, but your packaging is not recyclable, why not?

    We’re big fans of our planet, and always monitor the impact we’re having on the environment. When it comes to packaging, all the paperboard in our packaging is made from Forest Stewardship Council certified paperboard. Due to hygiene issues, we are required to coat our FSC paperboard; therefore the packaging is not currently widely recyclable. This is something we are looking to improve, and hope in the next year we can make progress on this issue.

  • Welche Politik unterstützt ihr?

    Um die globale Durchschnittserwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten, unterstützt Ben & Jerry’s folgende politische Forderungen:

    • Sicherstellung, dass 2 Drittel aller existierenden kommerziell genutzten fossilen Energiereserven in der Erde bleiben
    • komplette Vermeidung aller Emissionen aus fossilen Brennstoffen, so schnell wie möglich, spätestens 2050!
    • keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe
    • Beteiligung aller Länder an der Vermeidung von Emissionen bedingt durch fossile Brennstoffe, mit Aktionen, die auf die unterschiedlichen Länder, gemeinsame, aber unterschiedliche Verantwortlichkeiten und die jeweiligen Fähigkeiten abgestimmt sind
    • Wechsel der Weltwirtschaft auf 100 % erneuerbare Energien bei gleichzeitiger Gewährleistung eines nachhaltigen Zugangs zu Energie für alle bis zum Jahr 2050
    • Einführung einer wissenschaftlich basierten Kohlenstoffbesteuerung zur Eingrenzung der globalen Erwärmung auf 2 Grad Celsius
    • Internationale Einigung auf ein konkretes und ausreichend finanziertes Unterstützungspaket der Industrieländer um in Entwicklungsländern Emissionsreduzierungen zu erreichen und eine Adaption an Klimaveränderungen zu erleichtern.

     

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